Barrierefreiheit

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Eine Hand im medizinischen Handschuh injiziert eine Flüssigkeit in eine Kirsche
Hervé Veronese

Death is
Certain

Eine Performance von
Eva Meyer-Keller

Performance
LNDB
18.9.
Fr
17:00
18.9.
Fr
19:00
19.9.
Sa
16:00
19.9.
Sa
18:00
Performance in der Städtischen Galerie ↗ gegenüber der Schwankhalle
Dauer: 30 Minuten

Die Vorstellungen am Fr 18.9. sind kostenlos.

Am Sa 19.9. Zutritt mit dem Ticket der Langen Nacht der Bühnen (10 € / 15 € / 30 € – solidarisches Preissystem).

Erhältlich unter www.nachtderbuehnen-bremen.de sowie an der Theaterkasse des Theaters Bremen, im Onlineshop des Theaters Bremen, über Nordwest-Ticket sowie über Rausgegangen. Am 19.9. sind außerdem ab 15 Uhr an jeder teilnehmenden Bühne Karten erhältlich. Mit einem Ticket haben Besucher*innen Zugang zu allen Veranstaltungen, solange Plätze verfügbar sind. Für Programmpunkte mit begrenzter Kapazität wird empfohlen, rechtzeitig vor Ort zu sein.

Für die kostenlosen Vorstellungen am Fr 18.9. können Sie Zählkarten reservieren:
0421 520 80 70 (Mo, Mi—Fr 10:00 bis 14:00, auch AB) oder ticket@schwankhalle.de

Achtung: Am Wochenende und in den Abendstunden ist unsere Ticket-Hotline nicht besetzt. Wir bitten Sie daher um eine frühzeitige Reservierung.
Abholung reservierter Tickets an der Abendkasse bis spätestens 30 Min. vor Vorstellungsbeginn – danach verfällt die Reservierung.
Die Abendkasse ist telefonisch ab 1 Stunde vor Veranstaltungsbeginn unter 0421 520 80 70 erreichbar.

Dauer
30 Minuten

Sprache
Deutsche Lautsprache / überwiegend ohne Sprache

Räumlichkeiten
Die Ausstellungsräume der Städtischen Galerie sind stufenlos zugänglich.

Die Sanitären Anlagen sind nur über drei Treppenstufen zu erreichen. Es gibt eine Damen- und eine Herrentoilette.

Genderneutrale WCs sowie eine barierrefreie Toilette, die auch für Rollstuhl-­Fahrer*innen nutzbar ist, steht gegenüber in der Schwankhalle zur Verfügung.

Publikumsbereich
Die Performance sieht vor, dass das Publikum während der Vorstellung steht. Es gibt einige Sitzgelegenheiten, die bei Bedarf genutzt werden können. Rollstuhlnutzer*innen können ihre Position im Publikumsbereich frei wählen.

Weitere Infos zur Barrierefreiheit unserer Räumlichkeiten finden Sie hier: Barrierefreiheit. Wenn Sie Fragen haben, kontaktieren Sie uns bitte unter ticket@schwankhalle.de oder 0421 520 80 70.

Kirschen haben eine zarte Haut, Fleisch und in ihrer Mitte eine Art Knochen. Ihr Saft ist rot wie Blut. Und wenn man sie behandelt, wie Menschen manchmal Menschen behandeln, so werden sie selber zu Menschen – oder zumindest zu animierten Objekten, die zur Ident­ifikation einladen.

Inspiriert von Märchen, in denen Objekte manchmal leben und dann eigentlich immer zu Projektions­flächen für eigene Erfahrungen und Fantasien werden, hat Eva Meyer-Keller in der Performance »Death is Certain« Süßkirschen zu Protagonisten erhoben. Die Früchte werden zwar noch entstielt, aber nicht mehr gewaschen und entkernt. Stattdessen werden sie getötet. Mit handwerklicher Sorgfalt erledigt sie dieses Geschäft, in dem das Alltägliche ins Brutale kippt. Die Betrachter*innen werden an literarische und filmische Tode erinnert, aber auch an die Realität von Hinrichtungen, wie sie tatsächlich geschehen: Assoziationen aus dem Fundus individueller und kollektiver Erfahrungen angesichts süßen Sterbens am Küchentisch.

Zehn Jahre nach der ersten Aufführung in der Schwankhalle kommt Eva Meyer-Keller mit ihrer zeitlosen Splatter-Performance zurück. Dieses Mal übergibt sie die Performace an ihre Tochter Kajsa Repotente.

Über die Künstlerin

Eva Meyer-Keller (1972) ist eine in Berlin ansässige Künstlerin, die an der Schnittstelle von Performance und Bildender Kunst arbeitet. Ihre Arbeitsweise ist geprägt von einer konstruktiven Missachtung der Genregrenzen zwischen Bildender Kunst, Darstellender Kunst und Wissenschaft. Durch choreografische Handlungsabläufe lässt sie Bilder entstehen, die die Aufmerksamkeit der Beobachtenden auf das lenken, was eigentlich immer schon da ist: die kleinen Dinge, die oft übersehen werden.

evamk.de ↗
Instagram @evamkr ↗

Mehr von Eva Meyer-Keller

Credits

Idee: Eva Meyer-Keller
Mit: Kajsa Repotente
Produktion: Eva Meyer-Keller
Dank an: Alexandra Bachzetsis, Juan Dominguez, Mette Edwardsen, Cuqui Jerez, Martin Nachbar, Rico Repotente, Vooruit (Gent), Stuk (Leuven)