Barrierefreiheit

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Eine Person im Floating-Anzug watet durch das Wasser.
Jonathan Burken

Swimming
With
Dolphins

Eine immersive Performance von
Harm Coordes & The Artistic Research Institute of Plankton

Premiere
Immersive Performance
18.9.
Fr
19:00
Premiere
20.9.
So
19:30

Solidarisches Preissystem:
8 / 12 / 18 € (frei wählbar)
Bremen Pass: 3 €
Kinder und Jugendliche 5-17 Jahre: 5 €

Kultursemesterticket: kostenlos

Vorverkauf nur online. Restkarten ab 1 Stunde vor Veranstaltungsbeginn an der Abendkasse (Telefon 0421 520 80 70).

Alternativ können Sie telefonisch oder per Email Tickets reservieren:
0421 520 80 70 (Mo, Mi—Fr 10:00 bis 14:00, auch AB) oder ticket@schwankhalle.de

Achtung: Am Wochenende und in den Abendstunden ist unsere Ticket-Hotline nicht besetzt. Wir bitten Sie daher um eine frühzeitige Reservierung.
Abholung reservierter Tickets an der Abendkasse bis spätestens 30 Min. vor Vorstellungsbeginn – danach verfällt die Reservierung.
Die Abendkasse ist telefonisch ab 1 Stunde vor Veranstaltungsbeginn unter 0421 520 80 70 erreichbar.

Die Performance ist interaktiv.

Der erste Teil der Performance findet in der Schwankhalle statt. Von dort aus bewegen sich Publikum und Performer*innen gemeinsam zu Fuß über den Weserdeich an den Werdersee. Der Werdersee ist nur durch einen Abstieg auf unebenem Gelände zu erreichen und für mobilitäts­eingeschränkte Personen nicht erreichbar.

Am Werdersee ist das Publikum eingeladen, in einem Floating-Anzug auf dem Wasser zu treiben. Der Teil der Performance, der im Wasser stattfindet, ist nur für Menschen ab 10 Jahren zugänglich. Schwimmerfahrungen sind erforderlich, Nicht-Schwimmer*innen können nicht teilnehmen.

Für einen reibungslosen Ablauf empfehlen wir, bereits Badebekleidung unter der Kleidung zu tragen. Für das Umziehen nach dem Schwimmen im Werdersee stehen Umkleidekabinen zur Verfügung.

Dauer
120 Minuten ohne Pause
Es ist möglich, die Performance zu verlassen und wieder zurückzukehren.

Sprachen
Deutsche und Englische Lautsprache

Räumlichkeiten
Alle öffentlichen Bereiche der Schwankhalle sind ebenerdig und stufenlos erreichbar.

Es gibt drei verschiedene WCs: Eine barierrefreie Toilette, die auch für Rollstuhl-­Fahrer*innen nutzbar ist, eine Toilette mit 3 WC-­Kabinen und eine Toilette mit Pissoirs und einer WC-Kabine.

Individuelle Bedarfe
Individuelle Bedarfe wie bestimmte Sitzplätze, Early Boarding oder ein zusätzliches Ticket für eine Begleitperson können beim Ticketkauf bzw. -reservierung angegeben werden.

Weitere Infos zur Barrierefreiheit unserer Räumlichkeiten finden Sie hier: Barrierefreiheit. Wenn Sie Fragen haben, kontaktieren Sie uns bitte unter ticket@schwankhalle.de oder 0421 520 80 70.

Wie begegnen wir einander? Als Menschen, aber auch im Verhältnis zu den Lebewesen, mit denen wir unsere Umwelt teilen. Und wie hierarchi­sieren wir diese Umwelt? Inspiriert vom Plankton, der oft übersehenen Grundlage des marinen Ökosystems, die mehr als die Hälfte des Sauerstoffs der Erde produziert, verbindet »Swimming with Dolphins« Performance, Installation und Poesie mit wissen­schaftlichen Erkenntnissen. Wer ist noch da – außer uns, bei uns, unter uns, über uns, neben uns?

In diesem immersiven, partizipativen Erlebnis werden vertraute Rollen, Hierarchien und Grenzen in Bewegung gesetzt – zwischen Zuschauer*­innen und Darsteller*­innen, zwischen dem Unbekannten und dem Vertrauten, zwischen individuellen und kollektiven Erfahrungen. Die Performance beginnt in der Schwankhalle und führt für ein Trainings­programm zum Werdersee. Die Teilnehmenden werden angeleitet, selbst zu »Floatern« zu werden, ins kalte Nass einzutauchen und sich gemeinsam treiben zu lassen. Das Projekt versteht sich als Einladung zum »Serious Play« – einem unbeschwerten und doch ernsthaften Sprung ins Unbekannte. Es enstehen neue Formen der Nähe, des Austauschs und des Verständnis jenseits von Vor­kenntnissen. Körper­bewusstsein, Vertrauen und gemeinsames Erleben treten in den Vordergrund. Bringt eure Badesachen mit!

Über die Künstler*innen

Das Artistic Research Institute of Plankton ist eine neu gegründete Gruppe künstlerischer Forscher aus Schweden, Deutschland, Argentinien und der Schweiz, die zuvor in verschiedenen Konstellationen zusammen­gearbeitet haben. Sie verbindet ein gemeinsames Interesse an ökologischen Themen, der Verbindung zum Mehr-­als-­Menschlichen, Praktiken der Verkörperung, Fürsorge und Empathie.

Instagram: @churchofthehand ↗ @plankton.institute ↗

Harm Coordes ist Designer für nachhaltige Mode und Kostüme. In seiner künstler­ischen Doktorar- beit an der RUG Groningen und der Hochschule für Künste Bremen erforscht er die Zusammen­hänge zwischen Mode, Bedeutung und Achtsamkeit anhand von partizipativen Mode­performances.

harmcoordes.com ↗

Nadine Kunz greift in ihren Arbeiten auf körperliche Erinnerungen zurück und untersucht die Beziehung Körper und Raum. Sie arbeitet medien­übergreifend mit Zeichnung, Fotografie, digitaler Bildkomposition, Bewegung und Performance im Spannungsfeld zwischen konzeptuellem Denken und intuitivem Handeln.

nadine-kunz.kleio.com ↗

Tatiana Heuman arbeitet an der Schnittstelle von Klang, Medienkunst und Bewegungs­forschung. Ihre aktuellen Projekte drehen sich um die Erweiterung des Sinnes­bereichs. Als Musikerin arbeitet sie u.a. mit den Choreograf­innen Olivia Hyunsin Kim und Constanza Macras.

tatianaheuman.com ↗

Stefan Andersson ist ein schwedischer Theater- und Performance­künstler, der sich der Erforschung, dem Experi­mentieren und der inter­disziplinären Praxis verschrieben hat. Derzeit beschäftigt er sich mit den Themen Wasser, Männlichkeit, Identität, Erinnerungen und Geschichten in Kleidung und Duschgel und erforscht dabei verschiedene Formen der Performance, der Partizipation und kollektiver Rituale.

Instagram @stefanskonst ↗

Credits

Regie: Stefan Andersson, Harm Coordes
Art Direction: Harm Coordes
Performance und Choreografie: Nadine Kunz, Stefan Andersson
Sound und Komposition: Tatiana Heuman
Produktionsleitung: Jonathan Brunken
Kostümassistenz: Milan Delinowski
Video: Malte Ellberg
Stimme: Belinka Eichhorn

Koproduktion: Schwankhalle
Gefördert vom Senator für Kultur der Freien Hansestadt Bremen, der Karin und Uwe Hollweg Stiftung und dem Swedish Arts Grants Committee.