Certainly
Uncertain
Eine Performance von
Eva Meyer-Keller
»Certainly Uncertain« ist eine Lecture Performance zwischen persönlicher Erzählung und naturwissenschaftlicher Forschung. Auf dem elektrisch aufgeladenen Terrain der Neurowissenschaft erkundet Eva Meyer-Keller das komplexe Thema der Wahrnehmung aus einer zutiefst persönlichen Perspektive. Die spielerische und interaktive Lecture-Performance vermischt Fakten mit Fiktion und wissenschaftliche Forschung mit persönlichen Erfahrungen, um zu verstehen, wie Wahrnehmung funktioniert. Ist Wahrnehmung etwas, das uns widerfährt, oder etwas, das wir aktiv tun? Wie erkennt das Gehirn, was wir sehen? Gibt es einen Unterschied zwischen Wahrnehmung und Erfahrung? Was können wir als Individuum und als Gesellschaft in Krisenzeiten von unserem Nervensystem lernen?
Mit Hilfe von DIY-Experimenten, Apparaturen aus Alltagsgegenständen wie Zuckerwürfeln, Blumenkohl und scheinbar zufälligen Gesten konstruiert Meyer-Keller eine Choreografie des Denkens in Relationen. Von den ersten einzelligen Organismen auf dem Planeten bis hin zu komplexen Nervenstrukturen und den Auswirkungen dieses Systems auf die unmittelbaren Erfahrungen der Künstlerin.
Über die Künstlerin
Eva Meyer-Keller (1972) ist eine in Berlin ansässige Künstlerin, die an der Schnittstelle von Performance und Bildender Kunst arbeitet. Ihre Arbeitsweise ist geprägt von einer konstruktiven Missachtung der Genregrenzen zwischen Bildender Kunst, Darstellender Kunst und Wissenschaft. Durch choreografische Handlungsabläufe lässt sie Bilder entstehen, die die Aufmerksamkeit der Beobachtenden auf das lenken, was eigentlich immer schon da ist: die kleinen Dinge, die oft übersehen werden.
evamk.de ↗
Instagram @evamkr ↗
Credits
Konzept & Performance: Eva Meyer-Keller
Dramaturgie: Agata Siniarska
Outside eye: Bettina Knaup
Künstlerische Mitarbeit: Emilia Schlosser, Jules Urban
Musik: Rico Lee
Naturwissenschaftliche Beratung: Andrew Plested
Produktionsleitung: Giulia Messia in Zusammenarbeit mit Emilia Schlosser (2021) und Nadia Heinsohn (seit 2023)
Gefördert durch den Fonds Darstellende Künste mit Mitteln des Beauftragten der Bundesregierung für Kultur.