Barrierefreiheit

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Abstrakte Illustration auf apricotfarbenem Grund mit kräftigen, dunkelblauen geschwungenen Linien, Punkten und Kreisen, die sich mit transparenten orangefarbenen Pinselspuren überlagern.
Esther Adam

voices of
fermentation

Stimm-Improvisationsworkshop mit Esther Adam
Teil der Reihe Precarious Pleasures

Workshopreihe
28.11.
Sa
11:00—15:00
29.11.
So
11:00—15:00
Teilnahme kostenlos.
Anmeldung und Fragen: precariouspleasures@posteo.de

Für alle Stimminteressierten FLINTAQ* (Frauen, Lesben, inter, trans, agender, queers*). Keine Vorkenntnisse notwendig.

Bitte bequeme Kleidung, etwas zu Trinken, Notizbuch & Stifte mitbringen.

Sprachen
Der Workshop findet in deutscher Lautsprache statt. Eine Übersetzung in englische Lautsprache ist möglich.

Räumlichkeiten
Der Workshop findet auf der Probe­bühne der Schwankhalle statt. Diese ist aus­schließlich über Treppen erreichbar und somit für Rollstuhlfahrer*innen und mobilitäts­eingeschränkte Personen nicht zugänglich.

Weitere Infos zur Barrierefreiheit unserer Räumlichkeiten finden Sie hier: Barrierefreiheit. Wenn Sie Fragen haben, kontaktieren Sie uns bitte unter ticket@schwankhalle.de oder 0421 520 80 70.

Der Workshop untersucht die Verbindung von queeren Stimmen, Fermentation, Transformation und Kollektivität. Durch Stimmimprovisationsübungen gestalten wir Nährboden für mutiges Erforschen.
Mit somatischer Arbeit unterstützen wir unsere Nervensysteme um mit offenen Ohren und Körpern, resonanzfähiger miteinander zu sein. Wir spielen mit Impuls-Kreisläufen so dass sich vielfältige Elemente gegenseitig nähren und ein polyphoner Stimmraum entsteht. Welche »Rezepte« der Stimm-Fermentation sind möglich? Wie kann Kollektivität zum Gärgefäß für Veränderung werden? Wie können wir forschen und dem Prinzip des Nicht-Wissens Raum geben? Und was braucht es dafür?

Esther Adam (esther/sie) arbeitet in verschiedenen Bereichen als interdisziplinäre Künstlerin, Projektkoordinatorin und Gestaltbegleitung. Esther feiert kollektive Momente, sowie Zartes, Verletzliches das sich Raum nimmt und mag Gewohnheiten von Bewertungen verlernen.

Precarious Pleasures

»Precarious Pleasures« ist ein Labor für Improvisation und queerfeministische Praxis. Die diesjährige Workshopreihe begibt sich mit vier Workshopformaten in die Welt der Mineralien, Bakterien und Mikroben und lädt ein zum kollektiven Fermentieren. Welche Zutaten braucht eine Improvisation - aka Stimm- oder Bewegungsfermentation? Was passiert von selbst, was geben wir dazu? Welche widerständige Kraft kann entstehen, wenn wir gemeinsam gewohnte Ordnungen zersetzen?

Mehr in der Reihe »Precarious Pleasures«

Gefördert vom Senator für Kultur der Freien Hansestadt Bremen.