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Bewegungs-Improvisationsworkshop mit Katze Greeven
Teil der Reihe Precarious Pleasures
Wie fühlt sich eine kollektive Fermentation auf der Tanzfläche an?
Dieser Workshop verbindet Ansätze aus der Contact Improvisation mit improvisierter Bewegungskomposition (Instant Composition). Wir erforschen was passiert, wenn Körper miteinander in Kontakt kommen, sich gegenseitig beeinflussen und gemeinsam etwas Unbekanntes entstehen lassen.
Fermentation beschreibt einen Prozess, in dem viele Organismen zusammen etwas zersetzen und neu zusammen bringen. Wir übertragen diese Idee auf den Tanz: Wie können wir zuhören, in Resonanz gehen und uns von anderen Körpern verändern lassen? Wie lassen sich gewohnte Bewegungsmuster zerlegen? Wie verändert sich dabei der Raum? Und inwiefern funktioniert Kompostieren als subversive Bewegungspraxis? Basis für die Praxis bilden Übungen zu Bewegungsrecherche, Kontakt, Berührung, und Konsens und Gruppenimprovisation.
Katze Greeven (alle Pronomen) ist experimentelle Tänzer*in, Künstler*in und Choreograf*in. Katze bricht alte Formen auf und collagiert diese körperlich und mit Spielfreude neu. Katzes Tanzräume laden ein zu neugierigem Forschen und dem Mut zur Ungewissheit. Katze ist Teil des queerfeministischen Kollektivs b/w*itch ↗.
Precarious Pleasures
»Precarious Pleasures« ist ein Labor für Improvisation und queerfeministische Praxis. Die diesjährige Workshopreihe begibt sich mit vier Workshopformaten in die Welt der Mineralien, Bakterien und Mikroben und lädt ein zum kollektiven Fermentieren. Welche Zutaten braucht eine Improvisation - aka Stimm- oder Bewegungsfermentation? Was passiert von selbst, was geben wir dazu? Welche widerständige Kraft kann entstehen, wenn wir gemeinsam gewohnte Ordnungen zersetzen?
Mehr in der Reihe »Precarious Pleasures«
Gefördert vom Senator für Kultur der Freien Hansestadt Bremen.