Laia Santanach Company:
Jarana
Baila España 2026
Präsentiert von steptext dance project
und Instituto Cervantes Bremen
Jarana erforscht kollektive traditionelle Praktiken, die verschwunden sind oder vom Verschwinden bedroht werden. Die Choreografie bildet den Abschluss eines dreiteiligen Zyklus, der die Bedeutung der Bewahrung traditioneller Feste ins Zentrum stellt. Gleichzeitig erkundet die Choreographie neue Formen kollektiven Ausdrucks in einer zunehmend sich wandelnden und technologisierten Welt. Jarana ist eine Feier, die im menschlichen Bedürfnis nach Verbindung und Zugehörigkeit wurzelt.
Die Choreographin, Tänzerin und Lehrerin Laia Santanach leitet in Barcelona ihr eigenes Ensemble. Sie beschäftigt sich mit der Erforschung menschlicher Beziehungen im jeweiligen sozialen Kontext und untersucht dabei grundlegende Ansätze, von der Tradition bis hin zu ihrer zeitgenössischen Ausprägung im Dialog mit Live-Elektronik. Daraus entstand von 2019 bis 2024 eine Trilogie, deren 3. Teil das diesjährige Tanzfestival präsentiert. Ihre Werke waren bereits in Spanien, Frankreich, den Niederlanden, auf La Réunion, in Deutschland, Portugal und Italien auf Tournee. Laia Santanach ist Preisträgerin mehrerer Auszeichnungen.
Als Tänzerin arbeitet sie seit 2005 mit verschiedenen Ensembles zusammen. Als Dozentin hat sie diverse Kurse und Workshops geleitet und unterrichtet aktuell am Institut del Teatre de Barcelona sowie im Fachbereich Tanz und Choreografie an der Universitat Autònoma de Barcelona.
Laia hat zudem am Taller de Músics de Barcelona Klavier und Saxophon studiert.
Festival Baila España im Überblick
Idee und Regie: Laia Santanach
Kreation und Darstellende: Anna Hierro, Mario G. Sáez, Carlos Martorell, Julia Sanz und Laia Santanach
Originalmusik: Carlos Martorell
Choreografische Assistenz: Isaac Montllor
Lichtdesign: Jou Serra
Lichttechnik: Arnau Sala
Lichtprogrammierung: Víctor Cuenca
Bühnenbild: Mariona Signes
Technische Leitung und Sounddesign: Adrià Juan
Kostümdesign: Mariona Signes
Strategische Begleitung: Caroline Giffard
Videokünstler: Ignasi Castañé
Fotografie: Jofre Moreno