Nach der Bahn
die Wende
Eine audiovisuelle Performance
über Herkünfte, Zukünfte und Schwimmen lernen
von STUDIO URBANISTAN
Ein warmer Sommerabend im Freibad: Es riecht nach Chlor, Pommes und Sonnencreme; Kinder rennen kreischend durch die Szenerie, Rentner*innen sonnen sich auf warmen Steinplatten, Schwimmer*innen ziehen ihre Bahnen. Zwischen Rutsche, Liegewiese und Kiosk trifft sich hier die Gesellschaft im Becken – das gleiche Bild in Leipzig oder Bremen, Stuttgart oder Erfurt. Ein guter Ort, um nach persönlichen Geschichten deutsch-deutscher Identität zu fragen. Wie sprechen wir am Beckenrand über »Ost« und »West«?
Mit der audiovisuellen Performance »Nach der Bahn die Wende« lädt STUDIO URBANISTAN ↗ ins Sommersoziotop Freibad ein. Mit Kopfhörern ausgestattet tauchen wir tief ins gesellschaftliche Becken und ergründen die feinen Unterschiede. Wer taucht auf? Wer geht unter? Und kann man alleine schwimmen lernen? Eine Performance über prägende Herkünfte, über Grenzen im Kopf und ihr verschwimmen. Jetzt musst du springen!
Über die Künstler*innen
STUDIO URBANISTAN ist ein Label für performative Zwischenfälle im urbanen Raum. An der Schnittstelle von gebauten Realitäten und verborgenen Themen kreiert STUDIO URBANISTAN neue Erfahrungs- und Begegnungsräume zwischen Alltag und Fiktion, die die Regeln und Konventionen umkämpfter Gebiete außer Kraft setzen. Individuelle Geschichten und persönliche Stimmen des urbanen Raumes sind ein wichtiger Bestandteil der Projekte, die mit Performenden und der lokalen Bevölkerung realisiert werden.
studiourbanistan.de ↗
Instagram @studio_urbanistan ↗
Credits
Performance: Christine Koschmieder, Lin Ching-Tien u.a.
Künstlerische Leitung: Clara Minckwitz, Julia Lehmann
Künstlerische Mitarbeit und Assistenz: Marie Kraja
Produktion: Katja Berger, Nadine Becker
Soundkomposition: Carina Pesch
Technische Gestaltung: Sebastian Arndt, Benjamin Hannemann
Szenografie / Inflatable Objects: Sandra Cienkowski, Nadine Scharsitzke
Kostüm: Sandra Cienkwoski
Vielen Dank an alle Menschen, die mit uns im Schreberbad Leipzig, im Inselbad Untertürkheim Stuttgart, im Stadionbad Bremen und im Nordbad Erfurt gesprochen haben.
Eine Koproduktion von STUDIO URBANISTAN und Schwankhalle Bremen, in Kooperation mit LOFFT – DAS THEATER.
Unterstützt durch die Leipziger Sportbäder & Bremer Bäder GmbH.
Gefördert vom Fonds Darstellende Künste aus Mitteln des Beauftragten der Bundesregierung für Kultur und Medien, der Stadt Leipzig - Kulturamt, der Schulze-Fielitz Stiftung Berlin und durch die Kulturstiftung des Freistaates Sachsen. Diese Maßnahme wird mitfinanziert durch Steuermittel auf der Grundlage des vom Sächsischen Landtag beschlossenen Haushaltes.