It Ends
With Death
Ein Sterbeballett
von b/w*itch Kollektiv
Willkommen im Foyer de la Danse. Hier geht es um nichts weniger als das romantische Ballett – und es beginnt mit dem Tod!
Warum müssen queer gelesene Figuren in den klassischen Stoffen ständig sterben? Was ist so gefährlich an ihrer Queerness? Das Kollektiv b/w*itch gibt sich mit dem Todesurteil nicht zufrieden und knöpft sich gemeinsam mit der Tänzerin Leila Bakhtali die großen Ballett-Klassiker vor. Mit professionellem Dilettantismus lernen vier Performer*innen Ballett und stellen sich dem Tod. Sie schlüpfen in die Rollen von geisterhaften Wilis, gefallenen Nonnen, von Schwänen und Petit Rats. Sie laden uns ein zu einem Sterbeballett zwischen Re-enactment, Ritual und Überschreibung, in dem das Verhältnis von Tod, Queerness, Lust und Scheitern neu ausgehandelt und das Sterben auf der Bühne zur Disposition gestellt wird.
über b/w*itch
b/w*itch ist ein queerfeministisches Kollektiv, das sich performativ und fragend politischen Themen nähert, um das Patriarchat sinnlich zu zersetzen. Ein polyphones Gefüge an den Schnittstellen von (Sound-) Performance, Choreografie, Installation und Aktivismus in Hamburg, Bremen & Berlin. b/w*itch lauscht Geschichten jenseits hegemonialer Diskurse und spürt historischen Kontinuitäten bis in die Gegenwart nach. Daraus entstehen u.a. partizipative Nacht-Flaneuserien, kollaborative Spiele, Hexensprechstunden und practical magic.
bwitch.org ↗
Instagram: @b_w_itch ↗
Credits
Choreografie, Sound & Performance: b/w*itch (Reta Schultze, Kattú Mitxelena Newiger, Esther Adam & Katze Greeven)
Co-Choreografie & Performance: Leila Bakhtali
Bühne & Kostüm: Aline Sauer
Dramaturgische Beratung/ Outside Eye: Renen Itzhaki
Mentoring Sterben/Tod: Jan Wojewski
Critical Observing: Yvonne Sembene
Koproduktion: Schwankhalle
Gefördert durch: Senator für Kultur Bremen, Sparkasse Bremen & die Karin und Uwe Hollweg Stiftung.