Echos
des
Wandels
Ein Tanzprojekt
mit Kindern + Jugendlichen
geleitet von Marion Amschwand
und Augusto Jaramillo Pineda
Präsentiert von steptext dance project
Eine Schildkröte bewegt sich langsam durch das Meer – ruhig, alt, verletzlich. Sie steht für Weisheit und Langlebigkeit, aber auch für die Bedrohung unseres Planeten.
In Echos des Wandels wird dieses Bild zum Ausgangspunkt für eine Tanztheaterproduktion, die sich mit bedrohten Arten, Meeresschutz und der Verbindung zwischen Kinderrechten und dem indigenen Konzept der »Rechte der Mutter Erde« auseinandersetzt.
Ein Teil der Gruppe war im Sommer 2026 auf der Insel Fogo (Kap Verde) und hat dort mit Jugendlichen aus Kolumbien und Kap Verde zusammen gelebt, getanzt, nachhaltige Landwirtschaft kennengelernt und Meeresschutzprojekte erlebt. Diese Erfahrungen fließen direkt in die gemeinsame künstlerische Arbeit ein.
Gemeinsam mit der Kindergruppe Peques sowie den Tanz- und Theaterdozentinnen Augusto Jaramillo Pineda und Marion Amschwand* werden aus dem Erlebten eindrückliche Szenen entwickelt. Dynamische Choreografien bezeugen die Power der neuen Generation den Wandel gemeinsam anzustoßen.
Seit 2003 gibt steptext dance project unter dem Label young artists jungen Tanz- und Theaterinteressierten Raum für Entwicklung in den darstellenden Künsten. Regelmäßige Trainings, Tanzcamps, Ferienprogramme, Auftritte – das young artists-Angebot ist vielseitig, offen für alle und kostenfrei. Geleitet von Augusto Jaramillo Pineda stehen die young artists für die künstlerische Auseinandersetzung mit aktuellen Fragen, die die junge Generation beschäftigen. Seit dem internationalen Projekt CONSTRUCTORES, das Jugendliche aus Bremen und Medellin in Kolumbien in einen Austausch brachte, setzen sich die Projekte mit dem indigenen Konzept der Rechte der Erde auseinander.
Choreografie: Marion Amschwand und Augusto Jaramillo Pineda
Kostüm: n.n.
Lichtdesign: Carlos Heydt, Nathaniel Johnson
Produktionsleitung: n.n.
Technische Leitung: Nathaniel Johnson
Dramaturgische Beratung, Texte: Anke Euler
Video und Streaming: Médoune Seck
Fotos: Mariann Menke
Gefördert vom Senator für Kultur Bremen