Accessibility

Menu

Drei Tänzerinnen ziehen sich gegenseitig an den Händen und Armen.
Laurent Schneegans

UN-ZEIT/
A Late
Summer
Night’s Dream

Helge Letonja
mit Of Curious Nature

Tanz
steptext dance project
23.4.
Th
19:30
24.4.
Fr
19:30
25.4.
Sa
19:30
Eine Veranstaltung von
steptext dance project ↗

20 € / 12 € ermäßigt
Bremen Pass: 3 €

Kultursemesterticket: kostenlos (begrenztes Kontingent)

Vorverkauf nur online. Restkarten ab 1 Stunde vor Veranstaltungsbeginn an der Abendkasse 0421 520 80 70.

Alternativ können Sie telefonisch oder per Email Tickets reservieren:
0421 520 80 70 (Mo, Mi—Fr 10:00 bis 14:00, auch AB) oder ticket@schwankhalle.de

Achtung: Am Wochenende und in den Abendstunden ist unsere Ticket-Hotline nicht besetzt. Wir bitten Sie daher um eine frühzeitige Reservierung.
Abholung reservierter Tickets an der Abendkasse bis spätestens 30 Min. vor Vorstellungsbeginn – danach verfällt die Reservierung.
Die Abendkasse ist telefonisch ab 1 Stunde vor Veranstaltungsbeginn unter 0421 520 80 70 erreichbar.

Gesamtdauer inkl. Pause ca. 80 Min.
35 + 45 Min. dazwischen gibt es eine Pause von 20 Min.

Es kommt zum Einsatz von Bühnen-Nebel.

Alle öffentlichen Bereiche der Schwankhalle sind ebenerdig und stufenlos erreichbar.

Es gibt drei verschiedene WCs: Eine barierrefreie Toilette, die auch für Rollstuhl-­Fahrer*innen nutzbar ist, eine Toilette mit 3 WC-­Kabinen und eine Toilette mit Pissoirs und einer WC-Kabine.

Der Publikumsbereich ist in der Regel bestuhlt.
Die Rollstuhlplätze befinden sich in der ersten Reihe und können im Vorfeld telefonisch unter 0421 520 80 70, per Email unter ticket@schwankhalle.de oder per Eingabe im Ticketshop reserviert werden.

Individuelle Bedarfe wie bestimmte Sitzplätze, Early Boarding oder ein zusätzliches Ticket für eine Begleitperson können Sie ebenfalls beim Ticketkauf bzw. -reservierung angeben.

Weitere Infos zur Barrierefreiheit unserer Räumlichkeiten finden Sie hier: Barrierefreiheit. Wenn Sie Fragen haben, kontaktieren Sie uns bitte unter ticket@schwankhalle.de oder 0421 520 80 70.

OCN präsentiert zwei eindrückliche Choreografien von Helge Letonja in einem kontrastreichen Abend, bei dem die künstlerische Bandbreite des Ensembles spürbar wird. Neben dem Zeitkommentar UN-ZEIT, der mit voller Wucht ins Herz trifft, bildet die Sinnlichkeit und Sehnsucht nach Begegnung von »A late Summer Night’s Dream« einen traumähnlichen Gegenpol.

UN-ZEIT

Mit UN-ZEIT verdichtet Helge Letonja die Zeit weltpolitischer Konflikte zu einer radikalen und mitreissenden choroegrafischen Arbeit. In einen Nebelraum hinein entwirft er hypnotische Bilder und fordert die Zuschauer zum durchdringen dieses Nebels auf. Die Wahrnehmung von Zeit zerfasert im ausdrucksstarken Tanz des Ensembles. Bewegungen der Gruppe verlieren ihre Linearität, verformen sich unnachgiebig und verstärken die Orientierungslosigkeit der Körper. Haltungen winden sich unter dem Eindruck neuer Realitäten und Paradoxien. In intimen Momenten suchen die Tänzer*innen in dieser Choreomanie nach Verlässlichkeit und Halt. Eine Person die den Nebelraum durchdringt wird zu ihrem Bezugspunkt.
Die kraftvolle Symphonie Nr. 4 von Henryk Mikolaj Górecki bildet mit ihren starken Kontrasten und spannungsvollen Akzenten den musikalischen Bezugspunkt für Letonjas zeitgenössische Choreografie voller Dynamik. UN-Zeit entstand als Kommentar zu den gesellschaftlichen Entwicklungen in der Welt – Vereinzelung, Abschottung, militärische Aggression.

A LATE SUMMER NIGHT’S DREAM

»Was wären wir ohne unsere Träume? Sie sind Motor, Antriebskraft und bilden Raum für Heilung und Selbsterkenntnis.« (Helge Letonja)
Eine Versammlung von jungen Menschen im nächtlichen Wald. Als ein Ort der Verheißung regt er die Sinne an. Die Lust, in seine geheimnisvolle Welt aus uralten Symbiosen einzutauchen und sich selbst zu vergessen, entfaltet einen Taumel der Verflechtungen. Auf der Suche nach einem besonderen Erlebnis, wirft sich die Gruppe in die aufgeladene Stimmung einer Spätsommernacht, Einzelne verfangen sich im Gegenüber. Exstatische und albtraumhafte Zustände wechseln sich ab. Als die Nacht vergeht schließt sich das Zeitfenster zum Eintauchen in diese verführerische Traumwelt wieder.
Der spanische Komponist Miguel Marin, der für seine Kompositionen im Bereich des Tanzes mehrfach ausgezeichnet wurde, entwickelt die Musik für das Stück. Marin setzt für seine bildhaften Soundscapes elektro-akustische Elemente ein, um ein eindringliches Erlebnis zu schaffen. Mit seiner Musik verstärkt er ein Eintauchen in die Bewegungswelt der Tänzer*innen. »A Late Summer Night‘s Dream« erzeugt in detailreicher und emotional ausdrucksstarker Bewegungssprache ein choreografisches Sinnbild, das die drängende Suche nach Verbundenheit aufgreift.

10 Performerinnen fassen sich ins Gesicht und haben verzerrte Mimik. Auf der Bühne ist es dunkel und neblig.
Mariann Menke

Über die Mitwirkenden

Als künstlerischer Leiter von steptext dance project und der Tanzkompanie Of Curious Nature hat Helge Letonja mehr als 60 weltweit präsentierte Tanzwerke geschaffen, oft realisiert in interdisziplinären und transkulturellen Kollaborationen. Zudem arbeitet er international als Gastchoreograf bei renommierten Opernhäusern und Tanzkompagnien. In seinen Arbeiten mit Of Curious Nature investiert er in somatische Bewegungsforschung und vertieft so die künstlerischen Ausdrucksformen seines Ensembles. Mit seiner eindrücklichen sinnlichen Ästhetik greift er gesellschaftlichen Zustände auf um die Komplexität des heutigen Menschen zu zeichnen. Das Repertoire reicht von dynamischen, kraftvollen Ensemblestücken über feinstoffliche Sinnbilder. Dabei lassen sich seine Arbeiten als magische visuelle Assoziationen in organischen Bühnenlandschaften bis hin zu Choreographien, die sich ganz dem Dialog zwischen Tanz und Musik widmen, einordnen. Zudem ist Helge Letonja sowohl in seiner Wahlheimat Bremen als auch bundesweit, als Vorstand im Dachverband Tanz, ein unermüdlicher Fürsprecher für die Belange des Tanzes.

Bilder der Ensemblemitglieder von of Curious Nature ↗

Credits:

UN-ZEIT
Konzept und Choreografie: Helge Letonja
Choreografische Assistenz, Trainingsleitung: Albert Garrell
Tanz: Lys Cabral, Wan-Yun Chen, Jed Nagales, Tiago Reis, Daniel Sabia, Pere Sansaloni Servera, Carolina Verra, Agathe Mas, Panna Poszony, David Schmidt
Komposition: Henryk Mikolaj Górecki, Symphony No.4, Tansman Episodes
Kostüm: Rike Schimitschek
Licht: Laurent Schneegans
Fotos: Mariann Menke, Laurent Schneegans

A Late Summer Night‘s Dream
Konzept, Choreografie: Helge Letonja
Choreografische Assistenz, Trainingsleitung: Albert Garrell
Tanz: Lys Cabral, Wan-Yun Chen, Jed Nagales, Tiago Reis, Daniel Sabia, Pere Sansaloni Servera, Carolina Verra
Musik: Miguel Marin
Kostüm: Nicole Reiher, Cosmicstarlight
Lichtdesign: Laurent Schneegans
Kostümanfertigung: Nicola Essig, Jenny Podehl, Dominice Steffen
Fotos: Ursula Kaufmann, Laurent Schneegans

Technische Leitung: Nathaniel Johnson
Produktionsleitung: Médoune Seck
Management: Kerstin Witges
Film/Medien: Médoune Seck
Dramaturgische Beratung
Texte: Anke Euler

UN- ZEIT ist eine Produktion von TanzRAUM Nord gUG mit steptext dance project, gefördert von TANZPAKT Stadt-Land-Bund aus Mitteln der Beauftragten der Bundesregierung für Kultur und Medien, Niedersächsisches Ministerium für Wissenschaft und Kultur, Kulturbüro der Landeshauptstadt Hannover, Senator für Kultur Bremen, Theater Bremen, Stiftung Niedersachsen, Karin und Uwe Hollweg Stiftung.

A Late Summer Night’s Dream ist eine Produktion von TanzRAUM Nord gUG mit dem Parktheater Iserlohn und steptext dance project, gefördert vom Senator für Kultur Bremen, der Waldemar Koch Stiftung Bremen sowie der Karin und Uwe Hollweg Stiftung Bremen.