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Klaus Theweleit

›Männerphantasien‹

Buchvorstellung & Diskussion

FR 4.9. /  19 Uhr

Externer Veranstaltungsort:
ATS Buntentor Sportanlage (Zum Krähenberg 1)

TICKETS
5 EURO
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Vor 40 Jahren erschien mit ›Männerphantasien‹ Klaus Theweleits große Untersuchung über die sexuelle, psychologische und soziopolitische Vorgeschichte des Nationalsozialismus in der Weimarer Republik. Das Werk, das für viele als Auftakt der Männerforschung in Deutschland gilt, ist längst zu einem Klassiker auch der Gewaltforschung geworden. Angesichts der Rückkehr rechten Straßenterrors, sowie von Propagandafeldzügen gegen freiere Sexualitäten – Stichwort: ›Genderwahn‹ – sind die Analysen des Buches viel zu brennend, um es im Regal der großen Werke ins Archiv zu stellen.
Klaus Theweleit gibt Einblicke in ›Männerphantasien‹, die Beweggründe, die ihn vor einem halben Jahrhundert zum Schreiben des Buches veranlasst haben und die Übertragbarkeit auf gegenwärtige Verhältnisse.

Klaus Theweleit, 1942 in Ostpreußen geboren, studierte Germanistik und Anglistik. Heute lebt er als freier Schriftsteller mit Lehraufträgen in Deutschland, den USA, der Schweiz und Österreich. Zwischen 1998 und 2008 war Theweleit Professor für Kunst und Theorie an der Staatlichen Akademie der Bildenden Künste Karlsruhe. Er wurde bekannt durch sein Monumentalwerk Männerphantasien (1977/78), das bei Matthes & Seitz Berlin 2019 in Neuauflage erschienen ist. Rudolf Augstein bezeichnete es im Spiegel nach der Erstveröffentlichung als ›vielleicht aufregendste deutschsprachige Publikation dieses Jahres‹.

Im Rahmen des Themen - Schwerpunkts TO DIE LIKE A MAN Sep/Okt 2020