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MICHAEL TURINSKY

Alles, was Sie über Crip-Choreografie wissen, aber nicht fragen wollten

Workshop

16.2. / 11 - 15 Uhr

Kosten 30 EURO / 20 EURO ermäßigt
Anmeldung erforderlich unter infos@tanzbarbremen.de  

Michael Turinsky definiert Crip-Choreografie als eine kritische künstlerische Praxis, die sich von der Einzigartigkeit der gelebten Erfahrung, ihrer räumlichen und zeitlichen, affektiven und libidinösen Faktizität unterscheidet. Von dort aus geht es in Richtung einer Komplexität von Ideen in Bezug auf Behinderung, Politik und / oder Ästhetik. Es wird also beides sein: sich bewegen und fühlen sowie denken und reden. Dazwischen machen wir einfach ein bisschen rum, ruhen uns aus oder folgen dem dunklen Rand unserer schönsten Träume.  

Kernpunkte, die untersucht werden, sind:  
• Affekt und Darstellung • Stille, Langsamkeit und Wiederholung • Vibration und Puls, regelmäßig und unregelmäßig • Form und Bild • Hypervisibilität und Unsichtbarkeit • Negativität und Vergnügen   

- Crip, deutsch: ›Krüppel‹. Der eigentlich abwertende Begriff wird von Betroffenen selbst angeeignet und als eine positive Selbstbezeichnung umgedeutet

- libidinöse Faktizität: sexuelle Tatsächlichkeit


Die Veranstaltungen finden im Rahmen von ›eigenARTig – Tanz für Alle‹ statt. Gefördert von Aktion Mensch.   

Veranstaltet von tanzbar_bremen in Kooperation mit steptext dance project PRODUKTION   tanzbar_bremen e.V.