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KATHARINA GREEVEN, ESTHER ADAM

›ON (DIS-) APPEARANCE‹

Residenz Januar – Februar 2021

In ›On (Dis-) Appearance‹ untersuchen Katharina Greeven und Esther Adam die Dichotomie des Verschwindens und Erscheinens mittels ephemerer Praktiken: Soundproduktion und Tanzimprovisation. Die Künstler*innen gehen dabei der Frage nach, welche Macht Mechanismen darüber entscheiden, wer oder was erscheint und wer oder was verschwindet. Sie erproben, wie sich Erscheinen/Verschwinden ästhetisch produzieren lassen im Zusammenspiel von Sound und Bewegung.

Katharina M. Greeven ist freischaffende Künstler*in und Performer*in. Sie lebt und arbeitet in Bremen und Hamburg. Sie hat außerschulische Kunstvermittlung (BA) an der Universität Bremen und Performance Studies (MA) in Hamburg studiert. In ihren Arbeiten setzt sie sich – meist performativ und installativ mit Machtstrukturen auseinander und stellt Dichotomien wie Nähe/Distanz, Chaos/Ordnung oder Subjekt/Objekt infrage.

Esther Adam ist Künstlerin, Performerin und Sound Artist und momentan Meisterinschülerin bei Natascha Sadr Haghighian an der Hochschule für Künste Bremen. Davor studierte sie Kunstpädagogik und Gender Studies (BA) an der Universität Bremen. In ihren Genre übergreifenden Arbeiten verhandelt sie Themen wie Verwundbarkeit, Somatisches, (Un-) Sichtbarkeiten und Wege des Denkens und Zweifelns.

Beide Künstler*innen sind seit 2014 Teil des performativen Bandprojektes Die Laemma, gründeten im selben Jahr gemeinsam das Duo leer und gut und performten damit in unterschiedlichen Kontexten. 2019 gründete Katharina Greeven das queer*feministische Performance-Kollektiv b/w*itch, von dem auch Esther Adam Teil ist. b/ w*itch forscht zu den historischen Kontinuitäten der europäischen Hexenverfolgung und war, nach einer Uraufführung des gleichnamigen Stücks auf Kampnagel, im März 2020 für eine Residenz in der Schwankhalle zu Gast und zeigte Ausschnitte aus dem Rechercheprozess ›Practical_Magic‹. Zuletzt wurden Katharina Greeven und Esther Adam für das Atelierstipendium Arbeitszimmer des Thealit Frauen.Kultur.Labors Bremen 2021 ausgewählt.

 

#TakeCareResidenzen
Die Schwankhalle ist assoziierte Partnerin des vom theater wrede + in Oldenburg initiierten Bundesnetzwerks flausen+. Für das Förderprogramm #TakeCareResidenzen kooperiert flausen+ mit dem Fonds Darstellende Künste. 29 Theater aus fast allen Bundesländern unterstützen 350 Künstler*innen als Partner*innen des Fonds Darstellende Künste mit der Förderung #TakeCareResidenzen. Die Schwankhalle unterstützt mithilfe des Programms 12 Künstler*Innen bzw. 8 Projektvorhaben.
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