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Prolog Banana Island

Europäischer/deutscher Kolonialismus und seine Narrative

Podiumsdiskussion im Kukoon

DO 9.1. / KUKOON
Buntentorsteinweg 29, 28201 Bremen
20 Uhr / Einlass 19 Uhr

EINTRITT FREI

Die blutige ›Entdeckung‹ und Kolonialisierung Süd- und Zentralamerikas bildet bis heute eine Grundlage für für ihre vermeintliche Abhängigkeit vom europäischen und US-amerikanischen Lebensmittelmarkt. Die Kolonialisierung des Afrikanischen Kontinents und der nachträgliche Umgang mit der Fantasie des Kolonialreichs Deutschland legten die Grundlagen für rassistische Praktiken, die bis heute bestehen: beim Umgang mit gestohlenen Artefakten bis hin zu alltäglichen Stereotypisierungen.
Das Podium versucht die Grundlagen heutiger Narrative aufzudecken und in einen zeitlichen Kontext zu setzen, um sie im Heute befragen zu können.
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Veranstaltet in Kooperation mit der Heinrich-Böll-Stiftung Bremen & dem Kukoon

 

Begleitend zur Premiere ihrer Performance ›Banana Island‹ laden die apokalyptischen tänzer*innen vom 9.-19.1.2020 zum PROLOG ein. Gemeinsam mit vielen Gästen vertiefen sie wissenschaftliche, dokumentarische und künstlerische Perspektiven rund um die Banane. Im Fokus stehen Kolonialismus, Welthandel, Rassismen und Repräsentation.

Ganzes PROLOG Programm

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