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Prolog Banana Island

TAZ SALON präsentiert: TOTAL BANANE?!

Gespräch im Lagerhaus


DI 14.1. / LAGERHAUS
19 Uhr  Schildstraße 12-19, 28203 Bremen    
EINTRITT FREI
 

Gesund, kinderfreundlich, nahrhaft – seit sie in den 1920ern mit allen Tricks der Werbung in den Markt gedrückt wurde, haben die Deutschen gelernt, die Banane zu lieben. Wir wachsen mit ihr auf, sie ist unser täglich Obst und Kunstobjekt und Slapstick-Generator. Dabei ist sie eines der fassbarsten Symbole für die kolonialen Strukturen des globalen Handels: Die Banane dient als Medium rassistischer Zuschreibung, sie macht Herstellungsländer abhängig, zerstört deren kulturelle Traditionen und sie bereichert Händler und Hafenstädte wie Bremen: Hier wird sie billig verscheuert dank erbarmungsloser Ausbeutung, Pestizideinsatz und Naturzerstörung dort. Nur gut also, dass eine Pilzerkrankung das Bananensystem in eine tiefe Krise stürzt: Sollten wir aufs Ende der Banane hoffen? Müssen wir uns um Arbeitsplätze sorgen? Können wir die Krise als Chance für einen faireren Handel und Anbau nutzen? Oder stabilisiert der nur die unfairen Strukturen?

Gäste:
Ana María Becker, (Eine-Welt-Koordinatorin),
Martina Grimmig, Ethnologin, (Universität Bremen),
Jasmin Schädler, Performance-Künstlerin (die apokalyptischen tänzer*innen),
Kristina Vogt, Wirtschaftssenatorin (Die Linke)
Moderation: Benno Schirrmeister, Redakteur taz nord

Eine Veranstaltung im taz Salon Nord

Begleitend zur Premiere ihrer Performance ›Banana Island‹ laden die apokalyptischen tänzer*innen vom 9.-19.1.2020 zum PROLOG ein. Gemeinsam mit vielen Gästen vertiefen sie wissenschaftliche, dokumentarische und künstlerische Perspektiven rund um die Banane. Im Fokus stehen Kolonialismus, Welthandel, Rassismen und Repräsentation.

PROLOG Programm pdf

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