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SUSANNE ZAUN/MARION SCHNEIDER/ZAUNGÄSTE

›IM INTERNET GIBT ES KEINE MÄDCHEN. EINE TIRADE‹

Performance

FR 29.4. + SA 30.4. / 20 Uhr

Am 30.4. mit Publikumsgespräch

#unterdiehaut

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›Irgendwann ist Schluss. Irgendwann ist die Grenze erreicht. Irgendwann kommt der Punkt, an dem ich nicht mehr kann, und sich der über Monate oder Jahre hinweg aufgestaute Zorn in einem Wutanfall entlädt. Diesen Wutanfall habe ich jetzt.‹

Wer macht eigentlich im Internet sauber, wenn die Trolle wüten? Ausgehend von der Behauptung ›Im Internet gibt es keine Mädchen‹ stellt sich der Chor der zaungäste einmal mehr die Frage, in welcher Tonlage gesprochen werden muss, um gehört zu werden und wem welche Räume offenstehen – on- wie offline. Wann verwandelt sich aufgestaute Wut in Hass und wer hat das Privileg, sich zu verweigern und trotzdem nicht unsichtbar zu sein? Basierend auf Interviews mit Frauen, die auf unterschiedliche Weise beruflich mit dem Thema Unsichtbarkeit zu tun haben, Texten von Autor*innen, Internetaktivist*innen und Cyberfeminist*innen arbeiten sich die zaungäste an einer Hasstirade auf die alltäglichen Hasstiraden ab.

Marion Schneider und Susanne Zaun lernten sich während ihres Studiums der Angewandten Theaterwissenschaft in Gießen kennen. Sie bilden mit klugen, lustigen Rampensäuen eine Bande, die sich an den Fallgruben des Chores abarbeitet. Gemeinsame Interessen sind popkulturelle Artefakte, der Untergang des Patriarchats, affirmative Praktiken und die Irritation, die durch das Fremde im Vertrauten entsteht.

Die zaungäste arbeiten seit 2011 kontinuierlich am Künstlerhaus Mousonturm in Frankfurt am Main.

CREDITS
REGIE, TEXT, KONZEPT  Marion Schneider, Susanne Zaun und zaungäste-Ensemble

MIT  Judith Altmeyer, ASJA, Ekaterine Giorgadze, Katharina Runte, Isabelle Zinsmaier
RAUM  J.F. Schmidt-Colinet
KOSTÜM  Nora Schneider
LICHT  Camilla Vetters
SOUND  Max Smirzitz
DRAMATURGISCHE MITARBEIT  Philipp Schulte
PRODUKTIONSLEITUNG, ASSISTENZ  Myriam Pechan

Die Zaungäste GbR wird unterstützt durch die Mehrjahresförderung des Kulturamts der Stadt Frankfurt am Main. »Im Internet gibt es keine Mädchen. Eine Tirade.« ist eine Koproduktion mit dem Künstlerhaus Mousonturm. Das Projekt wird gefördert vom Fonds Darstellende Künste aus Mitteln der Beauftragten der Bundesregierung für Kultur und Medien und vom Hessischen Ministerium für Wissenschaft und Kunst.
Unterstützt durch das NATIONALE PERFORMANCE NETZ Gastspielförderung Theater, gefördert von der Beauftragten der Bundesregierung für Kultur und Medien, sowie den Kultur- und Kunstministerien der Länder.

NPN  BKM_2017_Office_Farbe

 

Triggerwarnung
Im letzten Drittel des Stückes kommt verletzende, misogyne Sprache vor. Es kommen gruselige Masken zum Einsatz.

Infos zur Barrierefreiheit
Das Stück dauert ca. 60 Minuten ohne Pause. Es wird deutsche Lautsprache verwendet. Der Publikumsbereich auf der Tribüne ist bestuhlt. Es gibt zwei Rollstuhlplätze, die nach Verfügbarkeit reserviert oder als Ticktet-Kategorie im Onlineshop und an der Abendkasse ausgewählt werden können. Weitere Informationen zur Barrierefreiheit unserer Räumlichkeiten finden Sie hier. Wenn Sie Fragen haben kontaktieren Sie uns bitte unter ticket@schwankhalle.de oder 0421 520 80 70.

TICKETS
Reservierungen MO, MI – FR 10 bis 14 Uhr, telefonisch unter 0421 520 80 70 (auch AB). Abholung an der Abendkasse bis 30 min vor Vorstellungsbeginn. Tickets online und bei allen Nordwest-Ticket Vorverkaufsstellen erhältlich. Restkarten  ab eine Stunde vor Veranstaltungsbeginn an der Abendkasse. Online Tickets +1 EURO Gebühr
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FR 29.4. 20 Uhr
SA 30.4. 20 Uhr

Preise
Solidarisches Preissystem 14 / 10 / 7 EURO, Bremen Pass/Kultursemesterticket 3 EURO. Keine weiteren Ermäßigungen. Online-Tickets zzgl. 1 EURO Gebühr.

Informationen zur aktuellen Corona-Regelung und zu unseren Hygienemaßnahmen finden Sie hier.