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MIBNIGHT Jazzfestival 2019

FR 1.3. – SA 2.3.

Tickets
Tageskarte 20 EURO / 10 EURO ermäßigt
Festivalpass 30 EURO

FR 1.3.
20 Uhr Jo Beyer Quartett
21 Uhr Gina Schwarz Quartett
22 Uhr Van Ruller / Wulfmeyer / Gudenkauf / Schönefeld
23 Uhr Die Letzte Hoffnung

SA 2.3.
20 Uhr Bastian Kahrs Trio
21 Uhr Caspar van Meel Quintet
22 Uhr phonON 3
23 Uhr Alex Simu Quintet

 

Jo Beyer Quartett Schlagzeug-Prodigy Jo Beyer, weltweit gereist und sämtliche Möglichkeiten des zeitgenössischen Jazz auslotend, sucht und findet nicht nur neue Ausdrucksformen am Schlagzeug, sondern mit seinem Quartett auch genau die Besetzung an Lieblingsmusikern, die er für seine entrückt frohsinnige, rhythmisch komplexe selbst komponierte Lieblingsmusik braucht. Überraschende Wendungen, ausgetüftelte Arrangements, intensive Interaktion. Ein Heavy Metal Hard Rock Free Jazz Experiment voll musikalischer Urgewalt.
Jo Beyer: drums, composition / Roman Babik: piano / Sven Decker: tenorsax   / Andreas Wahl: e-guitar, 12-string acoustic guitar

Gina Schwarz Quartett Den gesamten Kanon an Traditionen der Wiener Klassik und Moderne im Gepäck, tritt die brilliante und vielfach preisgekrönte Bassistin Gina Schwarz (u.a. Best Performance of the Year - All about Jazz 2007, Music Maker Composition 2007), gern mit Jim Black, aber auch schon mit Mino Cileno oder Jose Feliciano unterwegs, hier mit einer feinen 4er Besetzung an, kammermusikalische Kunstmusik und freies Spiel verschmelzen zu einer ungehörten Kombination, imaginativ-entdeckerfreudige Komositionen werden in einer einzigartigen Artikulation umgesetzt, federnde Walking Bass Linien, Grooves zum Abheben, offene Improvisation, Spannung von der ersten bis zur letzten Sekunde.
Lisa Hofmaninger: ssax, bcl / Primus Siter: git / Gina Schwarz: bass / Judith Schwarz: drums

Van Ruller/ Wulfmeyer/ Gudenkauf/ Schönefeld Im Zusammenhang mit dem niederländischen Gitarristen Jesse van Ruller war schon häufiger von Weltklasse die Rede, die Liste seiner Kollaborationen liest sich entsprechend mit Namen wie u.a. George Duke, Joe Lovano, Peter Erskine, Christian McBride, Toots Thielemans, Roy Hargrove. Seine aktuellen Mitstreiter liefern auf der nicht unpassend betitelten Anfang 2019 erscheinenden Debut CD "Personality Standards" ein Umfeld, das diesem Niveau entspricht. State of the Art Modern Jazz mit fein austarierten Arrangements, solide grundierter Rhythmusarbeit und souveränen solistischen Höhenflügen.
Jesse van Ruller: guitar / Eike Wulfmeyer: piano / Michael Gudenkauf: kontrabass   / Christian Schönefeld: drums

Die Letzte Hoffnung Klare Kontraste sind das Motto dieses neuen spielfreudigen Vierers aus Bremer HfK- Absolventen mit einem stiistischen Portfolio aus melancholischen Balladen, Free Jazz, Rock der härteren Sorte bis hin zu heiter Impressionistischem. Halb gesucht und halb getrieben, und, wie die Akteure selbst sagen, vom Schicksal in die Abgründe des Jazz verschlagen, produzieren sie düstere, aber auch eigensinnig-heitere Klänge für die ganz tief liegenden Keller verhangener Jazz-Nächte.
Hauke Schlüter: basssax, bassclarinette / Jens Rathfelder: guitar / Jonas Teichmann: bass / Jannik Stock: drums

Sebastian Kahrs Trio Melodiösität, leichtfüßige Improvisationen mit glasklaren Linien, swingendes Power Play und romantisches Feeling sind die Trümpfe dieses klassisch besetzten Bremer Klavier-Trios. Samba, Gospel und Einflüsse aus der klassischen Klavier-Musik machen die Kompositionen Kahrs zu einem abwechslungsreichen, gut ausbalancierten Hörvergnügen, detailreich umgesetzt von einer aufmerksamen, gut eingespielten Rhythmusgruppe.
Sebastian Kahrs: piano / Michael Bohn: bass / Oliver Spanuth: drums

Caspar van Meel Quintett Der mit internationalen Preisen (u.a. Future Sound Competition) ausgezeichnete Caspar van Meel kann bereits Projekte mit Saxophon-Guru Steve Coleman, Reggie Workman, Jeff Tain Watts u.a. aufweisen. Sein gegenwärtiges Quintett entspricht genau diesem Werdegang: Klassischer Hard Bop, hochenergetischer Swing, ostinate Bass Riffs, grooviger Funk Rock - die in harmonischer Experimentierfreude agierende Truppe des niederländischen Vorzeige-Bassisten weiß alle Register des zeitgenössischen Jazz zu ziehen, Routine paart sich mit Neugier, Erfahrung mit Entdeckergeist.
Caspar van Meel: kontrabass / Denis Gäbel: tenorsax / Tobias Wember: posaune  / Roman Balik: piano / Niklas Walter: drums

phOnon 3 „free electro-acoustic minmal country slowbeat sleepjazz experimental astro phonk“ (Selbstbeschreibung)
Astraler Hipster-Jazz aus den endlosen Weiten des Berliner Undergrounds. Ein eklektisches Gemenge, das seinesgleichen sucht, unerwartet, psychedelisch, zum Hören und Fühlen! Mastermind Martin Klingeberg ist ein umtriebiger, aktiver Geist mit zahlreichen internationalen Tourneen, der schon vielfach für die Theater-Genies Robert Wilson und Claus Peymann gearbeitet hat. Hier mit seinem langjährigen Laborteam an den Reagenzgläsern und Instrumenten.
Martin Klingeberg: trumpet, tenorhorn, efx, voice / Jan Rocher: bass, e-bass / Christian Marien: drums

Alex Simu Quintett Alex Simu ist vielfach für seine phantastischen Filmmusiken ausgezeichnet worden. Mit der großartigen CD ›Echoes of Bucharest‹ aufwartend, bietet sein außerordentliches Quintett eine rumänisch - slovenisch - deutsche Begegnung von unglaublicher Virtuosität und emotionaler Tiefe. Innovation und Überlieferung im Zeichen der Liebe, so das Motiv des begnadeten Bandleaders, sich immer wieder auf transkulturelle Reisen zu neuen Klängen und Erfahrungen zu begeben. Hier entfällt jegliches Name Dropping, Musik von geradezu abenteuerlicher Schönheit und Eigenständigkeit.
Alex Simu: bass clarinet / Franz von Chossy: piano / Jörg Brinkmann: cello / George Dumitriu: viola, guitar / Kristijan Krojncan: cello, drums

Weitere Informationen unter: www.musikerinitiative-bremen.de