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MIBNIGHT Jazzfestival 2018

Tickets

DO 1. – SA 3.3.

Eintritt
DO Eintritt frei
FR und SA Tagestickets jeweils 20 EURO / 10 EURO ermäßigt
Festivalpass 30 EURO

Das MIBNIGHT Jazzfestival beweist jedes Jahr aufs Neue die Vielfalt des Jazz. In zehn Konzerten live zu erleben sind u.a. die beiden Echo-Gewinner*innen Anna-Lena Schnabel (mit dem Trio SASKYA) und Tobias Hoffmann sowie Reza Askari, Pangea Ultima und Die Invasion der Jazzmusiker. Das Festival startet am 1. März mit dem Wettbewerb ›Jugend jazzt‹. Gleich im Anschluss präsentiert die MIB dort wie an jedem Festivalabend eine Special-Edition-Session.
 
Weitere Informationen unter musikerinitiative-bremen.de
 
Mit freundlicher Unterstützung von Senator für Kultur, Sparkasse Bremen und Freundes- und Förderkreis des Jazz in Bremen.

Programm

Donnerstag 1.3.2018

18 Uhr, Schwankhalle, Neuer Saal
JUGEND JAZZT 2018
Landesbegegnung und Wettbewerb

Begegnung, Austausch, Kontaktpflege und die Ermittlung des Bremer Vertreters beim Bundeswettbewerb JUGEND JAZZT im kommenden Jahr stehen im Mittelpunkt dieser Veranstaltung. 20 Minuten Spielzeit pro Band, die sich live vor Publikum und Jury präsentieren. Für den Wettbewerb JUGEND JAZZT können sich kurzfristig noch Solisten und Bands anmelden.

Anmeldungen und Rückfragen: email@musikerinitiative-bremen.de • schoewing@web.de

Im Anschluss im MIBsaal
MIBNIGHT Session
Offene Session

Freitag 2.3.2018

20 Uhr, Neuer Saal
CodonArt

Die Mitglieder, ausgebildet am Vogtlandkonservatorium zu Plauen, können nicht nur Noten sondern auch Genetik. Codon, ein Triplett aus aufeinanderfolgen- den Nukleinbasen, steht sinnbildlich für die künstlerische Interaktion des Trios. Die Kunst dazu liefern sie selbst – undogmatisch, voller Spielfreude, Komposition und freie Improvisation, Swing, Funk und progressiver Modern Jazz.

Simon Lucaciu - klavier • Florian Müller - kontrabass, Lukas Hecker - schlagzeug

20.45 Uhr, Alter Saal
MACH

Egal ob hingeraunter Imperativ oder ambitionierte Geschwindigkeitsvorgabe, hier trifft beides zu. Das Schlagzeug wird vom groben Holz bis in die fein- zieselierlichsten Verspanungen behauen, bestrichen und betupft, der Kontrabass noch auf den entlegensten Resonanzflächen bearbeitet, ein entgrenztes Arsenal an Gitarrensounds, Zugriffsmöglichkeiten und Effekten abgerufen. Ein Flug durch die Gewitterfront zwischen Paralyse und Ekstase.

Markus Markowski - gitarre • Reinhart Hammerschmidt - kontrabass • Hannes Clauß - schlagzeug

21.30 Uhr, Neuer Saal
Jens Schöwings BLUE NOTE BACH

Nach 2 Einspielungen mit Bach- Kompositionen im freien Jazz-Gewand können sich die Akteure von BLUE NOTE BACH zurecht als Experten der Sparte betrachten und widmen sich auf der neuen, stimmig eingespielten und super produzierten CD ,Nocturne’ barockem bis impressionistischem Material mit Kompositionen von Chopin, Debussy, Mozart und Beethoven, aber auch Teilen von Bachs legendären Goldberg-Variationen. Live ebenso edel und groovy dargeboten wie auf Tonträger.

Jens Schöwing - piano • Matthias Entrup - vibraphon, Christan Franck - kontrabass • Marc Prietzel - schlagzeug

22.15 Uhr, Alter Saal
V. B. Schulzes Bernsteinzimmer RARE ARCHETYPES

Es war nicht alles gut am JazzRock, aber es gibt Formen urwüchsiger, dem freien Spiel der Kräfte hingegebene Expressivität zwischen Rasanz und Frickelei, die sich immer wieder Bahn brechen. Ein Puls im steten 16tel-Fluss, Läufe wie auf der Perlenkette gezogen, eruptive Kollektiveskalationen, immer wieder zur Besinnung gebracht von Vocalparts mit mikroskopischen Texten über die bizarren Nischen des Alltags.

V.B. Schulze - e-bass, gesang • Klaus Fey - sopran- und tenorsaxophon • Peter Apel - gitarre, gesang • Buddy Taco - schlagzeug

23.00 Uhr, Neuer Saal
Reza Askaris ROAR

Als ebenso versierter wie mittlerweile arrivierter Grenzgänger zwischen Jazz, HardCore und Pop lässt sich wohl der Bassist Reza Askari beschreiben, der nach Durchlauf sämtlicher Nachwuchsformationen des deutschen Jazz- Betriebs und Engagements bei illustren Namen wie Benny Golson, Peter Herbolzheimer, Gerd Dudek, aber auch Clueso, Max Herre u.v.a. mit einem hammerstarken, variantenreichen Trio antritt, das in den verschiedensten Ausdruckslagen souverän zu agieren weiß.

Stefan Karl Schmid - saxophon, klarinette • Reza Askari - kontrabass • Fabian Arends - schlagzeug

Im Anschluss im MIBsaal
MIBNIGHT Session
Offene Session

Samstag 3.3.2018

20.00 Uhr, Neuer Saal
Conrad Schwenke Quartett

Mit der frischen CD ,Mind The Gap’ am Start sowie sowohl mit dem Yamaha wie auch dem Steinway Förderpreis ausgezeichnet besticht Conrad Schwenke mit seinem Quartett durch harmonische Abenteuer, kraftvolle Unisono-Parts und lyrische, anmutige Melodien. Interaktion und Spiellust entladen sich in virtuosen Soli, trotz jungen Alters sind hier gewiefte Fahrensmänner am Werk, die alle Register des zeitgenössischen Jazz ziehen.

Conrad Schwenke - piano • Simon Wallach - gitarre • Michael Bohn - kontrabass • Julian Nikolaus - schlagzeug

20.45 Uhr, Alter Saal
Tobias Hoffmann Trio

Von der Kritik zum derzeit besten deutschen Jazz-Gitarristen erkoren, bietet Tobias Hoffmann mit seiner klassischen Gitarre-Bass-Schlagzeug Besetzung Surf and Space Jazz der Extraklasse. Vielfach preisgekrönt, hochgelobt und mit eigenem, unverwechselbarem Sound ausgestattet, entfaltet das Trio einen Zauber an sphärischen Harmonien, versunkenen Klangmeditationen und mal sperrigen, mal groovigen Rhythmusbrechungen – speziell, schön, fantastisch.

Tobias Hoffmann - gitarre • Frank Schönhofer - kontrabass, Jan Phillip - schlagzeug

21.30 Uhr, Neuer Saal
SASKYA

Seicht und artig geht anders, vielmehr steht das Trio der allesamt echonominierten bzw. ausgezeichneten Bandleaderinnen für Eigenständigkeit, Innovation, modernen Sound, Farbenreichtum und ein Höchstmaß an individueller Freiheit. Durch den unkonventionellen Einsatz der Stimmen von Clara Haberkamp und Lisa Wulff, kombiniert mit dem unverwechselbaren Ton Anna-Lena Schnabels auf dem Saxophon, lässt die exquisit eingespielte Formation aus Hamburg eine vielschichtige Soundästhetik entstehen.

Clara Haberkamp - klavier, gesang • Anna-Lena Schnabel - saxophon, flöte • Lisa Wulff - kontrabass

22.15 Uhr, Alter Saal
Pangea Ultima

Nach dem dereinst in ferner Zukunft zusammengewachsenen Superkontinent benannt, spielen Pangea Ultima schonmal den Soundtrack dazu. Weltmusik in internationaler Besetzung mit afrikanischen Grooves, westlicher Harmonik, indischen Klangwelten und lateinamerikanischem Temperament, authentisches Material, gesammelt auf vielfältigen Reisen nach Afrika, Indien, Nord- und Südamerika.

José Diaz de León - gitarre, gesang, komposition, Daniel Manrique Smith - flöte, gesang • Roman Fuchs - e-bass, Christian Fehre - congas, yambú, pandeiro • Antonio Fusco - schlagzeug

23.00 Uhr, Neuer Saal
Invasion der Jazzmusiker

Widerstand wird wohl zwecklos sein, wenn die Jazzinvasoren die Bühne entern, wobei nicht ganz klar ist, ob es bei der Bühne bleibt. Groß denken ist bei Ihnen die Devise, es geht um nicht weniger als eine Überwältigung der Sinne, Freiheit, Trance, Verschwendung in luxuriösem Sound, maximale Improvisation auf Basis minimaler Ordnungsprinzipien und rudimentärer Strukturen, Komposition von Zwölftonmusik bis Easy Listening, kurz: ein Rundumschlag des guten Geschmacks!

Boyke Kranz - alt- & sopransaxophon • Tobias Leon Haecker - altsaxophon • Oliver Helmert - tenorsaxophon • Jörn Vrampe - baritonsaxophon • Ralf Benesch - gitarre, agitation • Moritz Zopf - kontrabass • Maxi Suhr schlagzeug

Im Anschluss im MIBsaal
MIBNIGHT Session
Offene Session