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Susanne Schneider & Jürg Koch / Meret Schlegel & Kilian Haselbeck BewegGrund

Doppelabend

Tickets

FR 6. NOVEMBER 2015
10 uhr + 20 uhr
neuer Saal

- im Rahmen von eigenARTig - Internationales Festival inklusiver Tanzkunst vom 31. OKTOBER bis 8. NOVEMBER 2015 in Bremen veranstaltet von tanzbar_bremen in Kooperation mit steptext dance project

Eintritt 
​14€, ermäßigt 9€

SUSANNE SCHNEIDER & JÜRG KOCH / CIE. BEWEGGRUND Wieso geht jemand quer über einen Rasen, obwohl es einen Pfad ganz in der Nähe gibt?
Was erwarte ich von der Liebe? Von Freundschaft? Von mir, dir, uns? Zwei junge Tanzende verweben ihre Bewegungsantworten. Klaviermusik und ein eingesprochener Text klingen mit, eine feinsinnige Collage zum Anderssein füllt den Raum. Das Streben nach Idealzuständen berge das Risiko des Gelingens, gibt eine Wortpassage zu bedenken. Denn würden sie erreicht, ›was ist dann das Risiko? Dass nur ein Esel dabei herauskommt ...‹ Inspiriert von Gesprächen mit der lernbeeinträchtigten Tänzerin zeichnet das mixed-abled Tanzpaar überraschende Blickwinkel, Suchbewegungen und Balancen in die Spielräume zwischen Geben und Nehmen, Festhalten und Loslassen.  

Credits
Künstlerische Leitung, Choreografie: Susanne Schneider
Choreografie: Jürg Koch
Tanz: Esther Kunz, Kilian Haselbeck
Text: Michael Stauffer
Stimme: Susanne-Marie Wrage
Musik: Florian Favre
Dramaturgie: Marco Läuchli
Kostüme: Salome Egger
Licht: Barbara Widmer
Produktion: Cie BewegGrund

Unterstützt von: KulturStadtBern, SWISSLOS / Kultur Kanton Bern, Burgergemeinde Bern, Stanley Thomas Johnson Stiftung, Brändli-Stiftung, Ernst Göhner Stiftung, MBF Foundation, Pro Infirmis Bern, Stiftung Cerebral
URAUFFÜHRUNG DEZEMBER 2014
 

MERET SCHLEGEL & KILIAN HASELBECK / CIE. ZEITSPRUNG Orthopädie or to be
Ein topfitter junger Mann und eine betagtere schmale Frau tanzen. Wer oder was ist schwach oder stark? Wer ›darf‹ was? In einem verschmitzt augenzwinkernden Duett der Generationen treffen gewohnte Zuordnungen auf die eigensinnige Dynamik des Wollens. Zwischen der in der Welt ihrer Kunst hocherfahrenen Tänzerin und ihrem Bühnenpartner werden Unterschiede und Individuelles zum Nährboden, auf dem die gemeinsame Kreation steht, rennt, springt, rollt, innehält und weiter wächst. Passend zum Gestus performen die beiden Profis ihre Begegnung in Alltagskleidung: Sie schenken dem Ringen wie auch dem Einverständnis mit den Grenzen ihrer Möglichkeiten die Schönheit des Selbstverständlichen.
ORTHOPÄDIE OR TO BE wurde 2013 von dem renommierten Tanzpräsentationsnetzwerk Aerowaves mit einem Platz auf der Priority-List der 20 europaweit vielversprechendsten Produktionen ausgezeichnet. Im Jahr 2015 wird die Arbeit mit einem Schweizer Tanzpreis in der Kategorie ›Aktuelles Tanzschaffen‹ ausgezeichnet. Jurorin Tiziana Conte begründet:
›Die Begegnung zwischen Meret Schlegel und Kilian Haselbeck in Orthopädie or to be ist ungewöhnlich und unerwartet. Eine reife Frau und ein junger Mann. Prüfend mustern sie sich gegenseitig, anfangs behutsam und dann – indem sie die jeweilige Zerbrechlichkeit und die Stärke ihrer Erfahrung erkennen – immer wohlwollender. Sie provozieren sich, messen sich, geraten aneinander und treffen aufeinander. Humorvoll beschwören sie so Chimären und altbekannte Fragen über Generationsunterschiede und soziale Rollen. Schlegel und Haselbeck: Zwei Persönlichkeiten, die mit ausserordentlichem Respekt miteinander in Kontakt treten. Spielerisch, ironisch, locker. Schlicht und einfach ein bewegendes Spektakel.‹

Credits
Konzept, Choreografie, Tanz: Meret Schlegel, Kilian Haselbeck
Dramaturgie: Nicole Gabriele Schöpfer
Musik: Matthias Frommelt
Kostüm: Irene Schweizer
Lichtdesign: Michael Omlin
Oeil extérieur: Jessica Huber, Cornelia Lüthi
Produktion: Cie. zeitSprung
In Koproduktion mit: Tanzhaus Zürich

Unterstützt von: Stadt Zürich Kultur, Kanton Zürich Fachstelle Kultur, Ernst Göhner Stiftung, Migros Kulturprozent
Dieses Gastspiel wird unterstützt von Pro Helvetia - Schweizer Kulturstiftung, Stadt und Kanton Bern
URAUFFÜHRUNG MÄRZ 2013 ZÜRICH

Publikumsgespräch im Anschluss an die Vorstellung um 20 Uhr.

eigenARTig wird realisiert mit freundlicher Unterstützung von: KompeTanz, Waldemar Koch Stiftung, Helmut und Ruth Märtens Stiftung, Martinsclub Bremen e.V.