D E
sch wa nk hal le

Quast & Knoblich

In ihrer Zusammenarbeit stellen Hendrik Quast und Maika Knoblich „theatrale Probleme“ her und entwickeln daraus situations- und ortsspezifische Happenings und Aktionen. Ihre konsequenten Dramaturgien zeichnen sich durch Echtzeitlich-
keit aus und bringen oft einmalig stattfindende und mehrstündige Durational-Formate hervor. In der engen Auseinandersetzung mit ExpertInnen gehen fachliche Expertisen hervor, die auf der Bühne sowohl im Tun als auch im kommentie- renden Sprechen erprobt werden. Gestalterische und handwerkliche Techniken werden in Raum
und Zeit des Theaters gestellt und zielen auf eine Theatralisierung von Prozessen des Wachstums ab, sodass der Blick auf gewohnte Naturperspektiven an der Grenze von Natürlichkeit und Künstlichkeit provoziert wird. Sie binden regionale Gemein- schaften wie Vereine und Laienensembles, die sich über ländliche Rituale des gemeinsamen Tätigseins zusammenfinden, in ihre Arbeit ein. Diese „Strate- gien des Ländlichen“ werden in den Theaterkon- text übersetzt und durch die utopische Idee einer gemeinsamen Zielsetzung wie z.B. die Wieder- Aufrichtung einer deutschen Eiche im „Ur-Forst“ (2014) auf der Theaterbühne angeleitet. quastknoblich.de

MOHRLE 22.+ 23.09.2015
TRAUER TRAGEN 20.11.2016
Nagelbar : Nagelneu 5.+ 6.2.2017